| Allgemeines
Die Orthopädie ist ein spezielles Fachgebiet in der
Medizin und beschäftigt sich mit der Entstehung,
Erkennung, Vorbeugung sowie Behandlung von Erkrankungen des
Bewegungsapparates.
Hierzu gehören:
- Knochen
- Muskeln
- Gelenke
- Sehnen/Bänder
Ursachen sind:
- Überbelastung
- Fehlbelastung
- angeborene Fehlstellungen
- Bewegungsmangel
- Ernährungsfehler
- Übergewicht
- organische Veränderungen
- Stoffwechselstörungen
- Abnutzungserscheinungen
- psychische Belastung
Hauptgebiete:
- Degenerative Gelenkerkrankungen
Degenerative Gelenkerkrankungen werden unter dem Begriff
Arthrose zusammengefasst. Diese betreffen meist größere
Gelenke wie Hüfte oder Knie. Solche Beschwerden führen
zu Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und
in der Lebensqualität.
- Chronische Rückenschmerzen
Chronische Rückenschmerzen sind wahrscheinlich die meist
verbreiteten Beschwerden in den Industrieländern und
bilden den Schwerpunkt in der Akupunkturbehandlung.
- Rheumatische Beschwerden
Rheuma beschreibt Erkrankungen der Gelenke oder der Muskulatur,
die entzündlichen Charakter aufweisen, wobei teilweise
auch innere Organe beteiligt sind. Rheuma ist eher als Sammelbegriff
zu
verstehen und hat zahlreiche Erscheinungsformen.
- Osteoporose
Unter Osteoporose ist ein krankhafter Knochenschwund zu verstehen,
der vor allem Frauen nach der Menopause betrifft.
- Bandscheibenvorfälle
Bandscheibenvorfälle gehen meist mit sehr starken Schmerzen
einher und gerade hier hat sich die Schmerztherapie mittels
Akupunktur bewährt.
Nicht alles kann hier aufgezählt werden, bitte sprechen
Sie mich auf Ihre speziellen Beschwerden an.
Zur Akupunkturbehandlung
Chronische Beschwerden jeglicher Art können nicht mit
nur einer Behandlung gelindert werden.
Es können also keine Wunder erwartet werden.
Die Therapiedauer hängt von der Art der Beschwerden,
dem zurückliegenden Zeitraum und der individuellen Konstitution
ab.
Vor allem gilt auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin
der Grundsatz, dass Strukturen im Körper, die zerstört
sind, nicht wieder hergestellt werden können.
Grundsätzlich kann ein Fortschreiten der Krankheit günstig
beeinflusst und die Restfunktion stabilisiert werden. Mit
Hilfe der Akupunktur kann eine Linderung und oftmals auch
eine Heilung erzielt werden.
Augenheilkunde
Die Augenheilkunde bietet ein breites Spektrum. Im Vordergrund
sollen hier die Erkrankungen besprochen werden, die besonders
im Alter auftreten und vorwiegend durch den Alterungsprozess
bedingt sind.
Diese sind:
- Altersbedingte Fehlsichtigkeit
- Makuladegeneration
- Mouches volantes
- Nachtfehlsichtigkeit
Akupunktur wirkt in der Augenheilkunde besonders schonend
und nebenwirkungsfrei. Durch sie können die Selbstheilungskräfte
mobilisiert werden und so auch chronische Krankheitserscheinungen
beeinflusst werden.
Hierbei wird gerne die Körperakupunktur mit der Ohrakupunktur
kombiniert, um die Wirkung zu steigern.
- Altersbedingte Fehlsichtigkeit
Hierbei handelt es sich um einen langsamen Verlust in der
Elastizität der Linse. Die Linse ist verantwortlich für
den Wechsel zwischen Nah- und Weitsehen, sprich für die
Akkomodation.
Durch Einlagerung von Kalk verliert die Linse schon in frühen
Jahren langsam an Elastizität.
Der Vorgang hat zur Folge, dass man im Laufe der Zeit weitsichtig
wird. Das bedeutet, man sieht zwar gut in die Ferne, aber
das Nahe Sehen wird immer mühseliger.
Diese Beschwerden können bereits ab dem 45. Lebensjahr
auftreten.
Zusätzlich kann sich ein Druck auf der Stirn und hinter
den Augen entwickeln.
- Mouches volantes
Mouches volantes sind kleinste schwarze Punkte oder Flecken
im Gesichtsfeld, die je nach Stärke als störend
empfunden werden. Sie fallen besonders dann auf, wenn man
auf einen hellen Hintergrund schaut.
Dieses ,,Punktesehen” ist eine harmlose Veränderung,
allerdings kann sie als sehr störend empfunden
werden. Eine vorherige Abklärung und Differenzierung
zur Netzhautablösung ist wichtig.
Mouches volantes haben keinen Einfluss auf den Sehvorgang.
Allerdings führt diese Einschränkung bei vielen
zu:
- Depressionen
- Lebensqualitätsminderung
- Leidensdruck
- Makuladegeneration
Die Makuladegeneration ist eine Augenerkrankung im fortgeschrittenen
Alter, die mit Verlust der Sehschärfe einhergeht und
zur Erblindung führen kann.
Vorkommen in zwei Formen:
Der trockenen Makuladegeneration, bei der die Randbereiche
des Gesichtsfeldes sehtüchtig bleiben und der feuchten
Makuladegeneration, bei der das zentrale sehen durch Gefäßneubildungen
am Rand der Makula bedroht ist.
Die Makula, auch als ,,gelber Fleck” bekannt, liegt
in der Mitte unserer Netzhaut, der innersten Haut des Auges.
Sie ist der Ort des schärfsten Sehens in unserem Auge
und auch der Ort, an dem wir Farben erkennen können.
Die Erkrankung geht ohne Schmerzen einher, die betroffene
Person nimmt lediglich einen verschwommenen oder gar bildlosen,
dunklen Fleck in der Mitte des Gesichtsfeldes wahr und ist
in ihrer Sehfunktion eingeschränkt.
Als ein frühes Symptom wird oft die Wahrnehmung von
geraden Linien beschrieben, die plötzlich verzerrt oder
verbogen erscheinen.
Die Ursachen für diese Erkrankung konnten noch nicht
eindeutig geklärt werden. Es werden lediglich Risikofaktoren
definiert, die zu einer Makuladegeneration führen können.
Diese sind:
- hohes Alter
- Rauchen
- genetische Disposition
- Hypertonie
- Bewegungsmangel
- Vitaminmangel
- Ablagerung von Schlackenstoffen
Nachtfehlsichtigkeit
Es handelt sich hierbei um eine Einschränkung der Sehfähigkeit
bei Dämmerung und in der Nacht.
Es herrscht eine Funktionsstörung der Stäbchen vor,
die für das Dämmerungssehen zuständig sind.
Ursachen:
- angeboren
- Alterungsprozess
- Erkrankung des Auges
- Vitamin A-Mangel
Frauenheilkunde
Einleitung
Der hormonelle Zyklus hat einen prägenden Einfluss auf
die Frau, darüber hinaus beeinflusst er nicht nur das
körperliche Befinden, sondern auch das seelisch- emotionale,
sowie das soziale Leben.
Einige natürliche Vorgänge betreffen die Frau im
besonderen Maße.
Diese sind:
- Einsetzen der Menstruation
- Pubertät
- Schwangerschaft
- Geburt
- Klimakterium
Nach einsetzen der Menstruation wird der Körper der
Frau Monat für Monat auf eine Schwangerschaft vorbereitet,
wobei - wenn es zu keiner Befruchtung kommt, der Körper
das zur Kindsaustragung entstandene Gewebe während der
Menstruationsphase wieder ausscheidet.
Dieser Zyklus wird permanent begleitet von Ausschüttung
bestimmter Hormone, die Einfluss auf viele körpereigene
Prozesse haben.
Der Menstruationszyklus
Wir gehen von einem Zyklus von ca. 28 Tagen aus. Dieser beginnt
mit dem Einsetzen der Regelblutung und dauert bis zum nächsten
Einsetzen der Regelblutung.
Die Regelblutung dauert in der Regel ca. 4-6 Tage.
In den ersten Tagen ist die Regelblutung stärker und
wird im weiteren Verlauf immer weniger.
Die Farbe des Menstruationsblutes kann sich im Laufe der Tage
verändern.
Am ersten Tag ist der Verbrauch der Binden von ca. 3-6 Stück
normal.
Ein leichtes Ziehen im Unterleib zu Beginn des Zyklus ist
ebenfalls als natürlich anzusehen.
Im Menstruationsblut sollten sich keine Klumpen bilden.
Jegliche Beschwerden und Veränderungen, die über
diese Maße hinausgehen, deuten auf einen gestörten
Zyklus hin. Dies muss aber noch lange nicht krankhaft sein!
Gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin herrscht
lediglich ein Ungleichgewicht vor, welches nach Bedarf wieder
ausgeglichen werden kann.
Die Liste der Beschwerden im Rahmen der Frauenheilkunde ist
lang. Hier sollen nur die häufigsten Beschwerden aufgeführt
werden.
Bitte sprechen Sie mich auf Ihre speziellen Beschwerden an.
Menstruation
- Zyklusstörungen
- Blutungsstörungen
Beschwerden um die Menstruation
- Prämenstruelles Syndrom
- Spannen der Brüste
Begleitende Beschwerden
- Hauterscheinungen
- Kopfschmerzen
- Ödeme
Klimakterium
- klimakterische Beschwerden
- psychosomatische Beschwerden
Kinderwunsch
Die Akupunktur hat sich auch bei der Behandlung von Sterilität
und Infertilität bewährt.
Bei der Frau wird zwischen der Sterilität, d.h. dem Unvermögen,
schwanger zu werden, und der Infertilität, d.h. dem Unvermögen,
die Schwangerschaft auszutragen, unterschieden; beim Mann
werden beide Begriffe gleichgesetzt.
Eine wichtige Voraussetzung für eine Befruchtung und
die folgende Schwangerschaft ist ein regelmäßiger
Menstruationszyklus.
Folgende Zyklusstörungen können Einfluss auf die
Zeugung und somit auf ungewollte Kinderlosigkeit haben:
- Amenorrhoe (keine Regelblutung)
- Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung)
- Hypermenorrhoe (zu starke Regelblutung)
- Hypomenorrhoe (zu geringe Regelblutung)
- Menorrhagie (verlängerte Regelblutung)
- Metrorrhagie (zyklusunabhängige Zusatzblutung)
- Spotting (Zwischenblutung)
Tips für Sie:
> während und unmittelbar nach der Menstruation sollte
kein Geschlechtsverkehr stattfinden
> während der Menstruation auf gründliche genitale
Hygiene achten
> auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit
sollte während der Menstruation
besonders geachtet werden, da es sich hierbei auch um einen
Reinigungsprozess handelt!
Folgende Faktoren können Einfluss auf die Zeugung und
somit auf ungewollte Kinderlosigkeit beim Mann haben:
- medikamentös-toxische Ursachen, z.B. Nikotin, Rauschgift,
Alkohol, Medikamente wie Zytostatika,
- Beruhigungsmittel
- Überwärmung des Hodens (Leistenhoden bei unvollständigem
,,Hodenabstieg” oder zu enge Hosen)
- Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane wie z.B.
Hodenentzündung, Protatitis
- hormonelle Ursachen
- neurologische Ursachen (Querschnittslähmung)
- Diabetes mellitus
- psychische Ursachen
Scheuen Sie sich nicht, diese Themen offen anzusprechen!
|